Donnerstag, 14. April 2011

Alles, was wir geben mussten (Never let me go)

Alles, was die Schulkinder der englischen Boarding School geben mussten, war ihr Leben.
Darum geht es ja immer, das Leben endet mit dem Tod.
Die Kinder sind Klons, sie wissen es, und sie wissen es nicht anders. Sie haben es verinnerlicht. Aber die Frage ist, haben sie eine Seele? Über diese Frage wurden sie junge Erwachsene, und über die Antwort entscheidet sich ihr Schicksal.
Mehr will ich über diesen wunderbaren Film nicht erzählen. Manch Einer wird ihn in den Bereich der Science Fiction einordnen, und das vielleicht nicht mal zu Unrecht. Oder doch?
Sollten wir inzwischen nicht glauben, dass alles möglich ist? Haben die Forscher und Wissenschaftler denn bei Dolly, dem Schaf, aufgehört? Möglichkeiten gibt es so viele. Wird nicht immer noch mit Kryo Konservierung experimentiert? Und was, wenn das in nicht zu ferner Zukunft ein ganz normaler Teil des täglichen Lebens sein wird, das Klonen, das Einfrieren, das Transplantieren von Köpfen und Hirnen... und Seelen?
Die Schauspieler, Carey Mulilgan, Andrew Garfield, Keira Knightley sind ausgezeichnet ausgewählt, und in einer Nebenrolle sieht man Charlotte Rampling, die wunderschön altert. Der Soundtrack malt Stimmungen ohne ein einziges Mal kitschig zu sein.
Die Geschichte ging mir an die Nieren, und am Schluss hatte ich einen dicken Kloß im Hals. Und trotzdem würde ich mir den Film noch mal ansehen. Oder gerade deshalb.

Ab heute in vielen Kinos. Hingehen, anschauen.

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